Zurück
Produkt

Die Wissenschaft der Kompression

Wie medizinische Kompression die Heilung unterstützt und optimale Ergebnisse fördert

Was ist medizinische Kompression?

Medizinische Kompression bezeichnet die gezielte Anwendung von äusserem Druck auf Körpergewebe. Dieser kontrollierte Druck hat vielfältige positive Auswirkungen auf den Heilungsprozess und wird seit Jahrzehnten in der Medizin eingesetzt.

Wie wirkt Kompression?

Verbesserte Durchblutung

Der externe Druck unterstützt den venösen Rückfluss zum Herzen und verbessert die Mikrozirkulation.

Lymphatische Drainage

Kompression stimuliert das Lymphsystem und hilft beim Abtransport von Flüssigkeiten und Stoffwechselprodukten.

Geweberegeneration

Gleichmässiger Druck fördert die Kollagenbildung und beschleunigt die Wundheilung.

Ödemreduktion

Verhindert die Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe und reduziert bestehende Schwellungen.

Kompression ist essentiell. Aber nur im richtigen Mass.

Postoperative Kompressionsbekleidung kann Patienten helfen, komfortabler zu genesen und ästhetische Ergebnisse zu verbessern. Aber nur wenn sie konsistente, gezielte Kompression innerhalb eines bestimmten Bereichs bietet.

Zu geringe Kompression: lockere Passform mit Flüssigkeitsansammlung und Seromen

Zu wenig

< 17 mmHg

Lockere Kompression kann zu übermässiger Schwellung, lockerer Haut und Seromen führen.

  • Flüssigkeitsansammlung
  • Serombildung
  • Oberflächenunregelmässigkeiten
Optimaler Kompressionsdruck von 17–20 mmHg für schnelle Heilung nach Operationen

Optimal

17-20 mmHg

Optimale Kompression reduziert Schwellungen, Blutergüsse, Schmerzen und verbessert das Hautbild.

  • Sauerstoff & Blut fliesst zur Haut
  • Flüssigkeit wird abtransportiert
  • Fettzellen verteilen sich gleichmässig
Zu starke Kompression über 20 mmHg mit Risiko für Drucknekrose und eingeschränkten Blutfluss

Zu viel

> 20 mmHg

Zu starke Kompression kann den Blutfluss und die Sauerstoffversorgung der Haut einschränken und zu Drucknekrose führen.

  • Eingeschränkter Blutfluss
  • DVT-Risiko
  • Drucknekrose

Kompressionsklassen im Überblick

Die richtige Druckklasse hängt von der Indikation und den individuellen Bedürfnissen ab

Klasse
Druck
Indikation
Klasse 1
18-21 mmHg
Leichte Beschwerden, Prävention, Post-OP früh
Klasse 2
23-32 mmHg
Venöse Insuffizienz, ausgeprägte Varizen, Thromboseprophylaxe
Klasse 3
34-46 mmHg
Schwere venöse Insuffizienz, postthrombotisches Syndrom
Klasse 4
> 49 mmHg
Lymphödem, schwere Ödeme

Klinische Studien belegen die Wirksamkeit

Nach Liposuktion

  • Reduzierung von Schwellungen um bis zu 50%
  • Schnellere Rückkehr zu normalen Aktivitäten
  • Weniger Schmerzmittelverbrauch
  • Bessere Hautretraktion und glattere Ergebnisse

Bei Lipödem & Lymphödem

  • Volumenreduktion und Entlastung
  • Linderung von Schmerzen und Spannungsgefühl
  • Verlangsamung der Krankheitsprogression
  • Verbesserte Lebensqualität im Alltag

Quellen: Diverse klinische Studien zur Kompressionstherapie. Details auf Anfrage.